Webdesign kostenlos, aber…

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Oft höre ich von Kunden, dass sie Verträge angeboten bekommen (und teilweise abgeschlossen haben), bei denen die Erstellung eines Internet-Auftrittes kostenlos ist.

Damit verbunden sind dann aber langfristige Vertragsbindungen mit hohen monatlichen Beiträgen, so dass über die Laufzeit gesehen (meist mehrere Jahre) dann Beträge von mehreren Tausend Euro zustande kommen. Argumentiert wird von Agenturseite zumeist so, dass die Website nach der Fertigstellung ja ohnehin gepflegt werden müsse. Die Krönung des Ganzen war dann kürzlich noch, dass die Website mit einem Content-Management-System umgesetzt worden war, welches der Kunde nach Trennung von dieser Agentur nicht weiter einsetzen durfte (Lizenzrechte lagen bei der Agentur). Der Kunde konnte also nach Ende des Vertragszeitraumes fast wieder von vorne anfangen. Das muss nicht sein!

Selbstverständlich gibt es gutes Webdesign nicht umsonst, aber diese Art von Verträgen sind in meinen Augen schon unseriös. Der Aufwand für die Pflege einer Website wird in den meisten Fällen dabei völlig falsch eingeschätzt bzw. dargestellt. Viele Unternehmenswebsites werden nicht ansatzweise so oft aktualisiert, wie es nötig wäre, damit sich solche Verträge lohnen. Hier gibt es für’s

Erste schon einmal einen ersten Mini-Check-Up:

  • Was genau planen Sie für Aktualisierungszyklen bei Ihrer Website? Haben Sie die Ressourcen dafür, diese inhaltlich vorzubereiten?
  • Ist im Angebot / im Vertrag eine Beschränkung enthalten, wieviele Aktualisierungen im Preis enthalten sind?
  • Mit welchem System wird die Website umgesetzt? Kann dieses System bei Beendigung der Zusammenarbeit mit der Agentur weiter betrieben werden ohne laufende Kosten?
  • Welche Nutzungsrechte am Design werden Ihnen übertragen? Dürfen Sie das Design bei Beendigung der Zusammenarbeit weiter verwenden?
  • Wieviele Seiten wird Ihr Internetauftritt voraussichtlich haben?
  • Prüfen Sie grundsätzlich immer die Alternative, Ihre Website mit einem Content-Management-System umsetzen zu lassen (Einmalkosten) und die Aktualisierung dann selbst vorzunehmen.
  • Holen Sie immer ein Alternativ-Angebot ein.

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